Mittelhandbrüche entstehen
häufig bei Stürzen und
Schägen auf die
Hand sowie auch bei Verkehrsunfällen und Fahrradstürzen.
Oft sind diese Knochenbrüche verkippt oder verdreht. Unbehandelt
führen diese Fehlstellungen zu Einschränkungen der Handfunktion,
insbesondere beim Greifen und beim Faustschluß.
Wie beim Speichenbruch ist auch hier die Ruhigstellung im Gipsverband
häufig nicht ausreichend, da ein exaktes Einrichten der Knochen nicht
im nötigen Ausmaß erreicht werden kann.
Bei der operativen Behandlung werden kleine Titan-Platten an den
gebrochenen Knochen angepaßt und verschraubt. Sie gewährleisten
eine exakte Einrichtung des Knochens und ermöglichen eine
frühzeitige Beübung der verletzten Hand zur Wiedererlangung einer
normalen Funktion.
Hand-Zentrum Dr. med M. Nicoloff Copyright MN ©2005
