Hand- und Fingergelenke werden bei der rheumatoiden Arthritis
in 90% aller Fälle befallen. Über lange Zeit hatte die Chirurgie
hier nur begrenzte Möglichkeiten entgegen zu setzen.
Krankheitsbilder, welche früher nur konservativ durch Medikamente
oder Ruhigstellung behandelt werden konnten, sind heute mit
speziellen operativen Verfahren behandelbar, die nicht nur die
Schmerzen ausschalten, sondern auch die Handfunktionen
wiederherstellen.
Die ehemals überwiegend durchgeführten Versteifungen der
erkrankten Gelenke sind zu Gunsten gelenkerhaltender oder
gelenkersetzender Maßnahmen verlassen worden.
Durch Verblockung von einzelnen Handwurzelknochen, sog. interkarpale
Fusionen kann die Handgelenksbeweglichkeit insgesamt erhalten bleiben.
Ein häufig durchgeführte Fusion ist die STT-Arthrodese, das ist die
Verblockung von drei Handwurzelknochen an der Speichenseite des
Handgelenks. Hierdurch kann einer schmerzhafteb Lockerung des Handgelenks
aber auch dem Fortschreiten eines Verschleißleidens erfolgreich entgegen-
gewirkt werden.
Hand-Zentrum Dr. med M. Nicoloff Copyright MN ©2005

