Hierbei handelt es sich um einen der häufigsten Knochenbrüche
im
menschlichen Körper. Der Bruch entsteht meistens durch Sturz auf den
gestreckten Arm. Die Speiche bricht hierbei kurz oberhalb des Handgelenks.
Früher wurden diese Knochenbrüche eingerichtet und im Gips ruhiggestellt.
Da die Ergebnisse jedoch oft sehr unbefriedigend waren, was die
Beweglichkeit und Schmerzen betraf, ist man zunehmend auf die
operative Behandlung übergegangen. Dies hat Vorteile gegenüber
einer langen Ruhigstellung im Gipsverband, da meist bald nach der
Operation mit Bewegungübungen begonnen werden kann.
Neben der Möglichkeit der Drahtstiftung des Knochenbruchs gibt es
verschiedene Metallplatten, die zur Stabilisierung des Speichenbruchs
dienen.
Eine spezielle Platte aus Titan wurde 1993 von Dr. M. Nicoloff entwickelt,
die seither erfolgreich eingesetzt wird.
Literatur:
Nicoloff, M., H. Dittmer
Hand-Zentrum Dr. med M. Nicoloff Copyright MN ©2005
